Filtration

Hottinger Wasseraufbereitungsanlagen AG ist Spezialist in den Bereichen:
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• Filteranlagen und Kombinationen
• Prozessspezifische Filterlösungen

Dead-End Filtration

(Fest-Flüssig-Filtration)

Dead-End Filtration

Durch die Filtration werden ungelöste Wasserinhaltsstoffe entfernt und ist normalerweise der erste Schritt in der Wasseraufbereitung.

Je nach Teilchengrösse und Menge der aus dem Wasser zu entfernenden, ungelösten Stoffe sind unterschiedliche Filter geeignet.

Ablauf der Fest – Flüssig – Filtration

Um sich die Vorgänge beim Ablauf der Fest – Flüssig – Filtration (Dead-End) zu verdeutlichen, unterscheidet man zwischen verschiedenen Filtrationsarten:

Die beiden erstgenannten Filtrationsarten sind bei der Klärfiltration dominierend. Der Begriff Kuchenfiltration kann sowohl als Filtrationsverfahren wie auch als Filtrationsart definiert werden.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass es sich bei dieser Unterteilung um vereinfachte, theoretische Modellvorstellungen handelt.

Oberflächenfiltration

Bei der Oberflächenfiltration erfolgt die überwiegende Filtrationswirkung mechanisch durch Abtrennen von Feststoffpartikeln auf der Oberfläche eines Filtermediums.

Eine Sonderform der Oberflächenfiltration ist die dynamische Filtration (z.B. Crossflow – Filtration), bei der durch Überströmen der Oberfläche des Filtermediums «Kuchenbildung» verhindert werden soll.

Tiefenfiltration

Bei der Tiefenfiltration erfolgt die überwiegende Filtrationswirkung mechanisch und adsorptiv im Inneren eines Filtermediums.

Dabei wird, je nach Aufbau und Tiefe des Filtermediums, ein beträchtlicher Anteil von Feststoffpartikeln zurückgehalten, der eigentlich aufgrund der geometrischen Grössenverhältnisse zwischen Durchflussöffnungen und Feststoffpartikeln ohne weiteres durch das Filtermedium hindurchgelangen könnte.

Kuchenfiltration

Bei der Kuchenfiltration von Suspensionen wird der Feststoff auf dem Filtermedium zurückgehalten und bildet einen Filterkuchen ansteigender Dicke.

Bemerkung

Gemäss dem BAG müssen Filterelemente in Trinkwasserleitungen alle sechs Monate ausgewechselt werden, damit das Risiko einer Keimbildung im Filter reduziert wird.


Texte entnommen aus:
Handbuch der industriellen Fest/Flüssig-Filtration – Gasper / Oechsle / Pongratz