Hottinger Umkehrosmose

Hottinger Umkehrosmose

Hottinger Umkehrosmose

Umkehrosmose

Moderne Produktionsverfahren und umweltfreundliche Technologien erfordern in immer stärkerem Masse die Verwendung von reinem, entsalztem ­Wasser.

Mit fortschreitender Technik, wirtschaftlichen und ökologischen Zwängen sowie gesetzlichen Auflagen steigen die Anforderungen, die an die Qualität des Wassers gestellt werden.

Intelligente, umweltfreundliche und profitable Wasseraufbereitungssysteme sind gefragt. Umkehrosmose – Systeme tragen dazu bei,

Anwendung:

Das Prinzip der Umkehrosmose

Osmose ist ein Vorgang, auf dem fast alle natürlichen Stoffwechselvorgänge beruhen. Trennt man in einem System zwei Lösungen unterschiedlicher Konzentration durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membrane, hat die höher konzentrierte Lösung immer das Bestreben, sich zu verdünnen. Dieser Vorgang (Osmose) dauert so lange, bis das osmotische Gleichgewicht erreicht ist.

Beim Verfahren der Umkehrosmose wird die Richtung des osmotischen Flusses umgekehrt. Zu diesem Zweck muss auf die konzentrierte Lösung Druck ausgeübt werden. Dieser Druck muss deutlich grösser sein als der osmotische Druck, der durch den natürlichen Konzentrationsausgleich entsteht.

Bei Wasseraufbereitungsanlagen, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeiten, werden Dünnfilm – Komposit – Membranen eingesetzt. Diese Membranen sind für die Wassermoleküle durchlässig. Die im Wasser gelösten Inhaltstoffe werden von den Membranen zurückgehalten. Die konzentrierte Lösung überströmt mit Hochdruck diese Membrane. Dadurch erfolgt die Trennung dieser Lösung in einen Teilstrom mit reinem Wasser (Permeat) und einen Teilstrom mit Wasser, in dem sich die zurückgehaltenen Inhaltstoffe (Konzentrat) befinden.